Schlüsselpositionen mit Social Media Kampagnen besetzen - METRO & hokify

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Aktualisiert: 28.09.2022 Lesedauer: ca 5min

METRO ist der Marktplatz der Gastronomie. Mit Leidenschaft für Qualität finden Großverbraucher und Gastronomen hier im Lebensmittel- und Non-Food-Großhandel der METRO alles was sie suchen! Die METRO steht für Vielfalt, Erfahrung, Inspiration und Zuverlässigkeit. Um KundInnen den entsprechenden Service zu bieten, setzt die METRO auf hokify, wenn es darum geht das passende Personal für Ihre Märkte und die Zentrale zu finden. 

Schlüsselpositionen mit digitalisiertem Recruiting besetzen

“Der Fachkräftemangel zeigt sich besonders bei unseren Schlüsselpositionen, vor allem im Bereich “Ultrafrische (Frischfisch, Fleisch & Wurst, Obst & Gemüse). Die Nachfrage nach Lehrberufen in diesem Bereich wird immer noch weniger und Fachkräfte kommen leider nicht besonders viele nach. Daher muss unser Fokus vermehrt auf die Ausbildung gelegt und weitere Lehrplätze geschaffen werden.”, berichtet HR Business Partnerin Stephanie Gritzner von der METRO. Das Recruiting hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Auch in der METRO. “Die Ansätze im Recruiting werden Stück für Stück digitaler”, erzählt Frau Gritzner. “Wir versuchen Video-Interviews zu integrieren und KandidatInnen vermehrt über Social Media Kampagnen zu erreichen. Aber natürlich darf jeder Markt selbst entscheiden, ob Interviews live oder remote geführt werden. Allgemein helfen laufende Systemanpassungen im Recruiting, um in Zukunft noch schneller agieren zu können.” Obwohl der Handel ein sehr stabiles und krisensicheres Arbeitsumfeld bietet, das sich viele ArbeitnehmerInnen wünschen, haben sich aufgrund der steigenden Anforderungen und stets ändernden Vorschriften auch viele von der Branche “wegentwickelt”. Die Zielgruppe, die zum Großteil aus der Gastronomie oder Hotellerie komme, tendiere derzeit eher zu Umschulungen oder wolle sich anders orientieren. Das mache es wiederum noch schwieriger geeignetes Fachpersonal zu finden. 

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Passende Benefits für die Zielgruppe entwickeln

Durch diese Umorientierung innerhalb der Zielgruppe und dem deutlichen Fachkräftemangel braucht es immer wieder neue Wege, um KandidatInnen für offene Stellen zu begeistern. “Auch mit Active Sourcing ist es oft nicht so einfach passende KandidatInnen zu finden, da viele von der bisherigen Zielgruppe nicht mehr in Frage kommen.”, berichtet Frau Gritzner. Der Arbeitgebermarkt werde mehr und mehr zu einem ArbeitnehmerInnen-Markt. Im Recruiting der Zukunft sollte das Ziel sein, KandidatInnen mit einem “erweiterten Angebot” anzusprechen, um diese zum Bewerben zu motivieren. KandidatInnen erwarten eine transparente, offene und genaue Kommunikation - auch was Benefits betrifft. “Für KandidatInnen werden Benefits immer wichtiger und man muss versuchen, diese bestmöglich an die KandidatInnen zu tragen.”, betont Frau Gritzner. “Denn der Wettbewerb wird immer intensiver und es gibt viele ähnliche Stellen am Markt.” Gute KandidatInnen seien schnell weg, daher sei es in Zukunft wichtig, daran zu arbeiten, ansprechende Stellenangebote gemeinsam mit den entsprechenden Fachabteilungen je nach Position und Region aufzusetzen und in der Sprache der KandidatInnen zu verfassen. Es gilt die Aufmerksamkeit von KandidatInnen innerhalb weniger Sekunden zu wecken und ihnen das Unternehmen und die Stelle bestmöglich in kurzer Zeit zu präsentieren. 

Mit den richtigen Touchpoints im Social Media Performance Recruiting arbeiten 

“Gute BewerberInnen oder passende KandidatInnen sind manchmal schon weg, bevor man überhaupt ein Angebot machen konnte, obwohl man versucht den Prozess rasch abzuwickeln.”, erklärt Frau Gritzner. “Deshalb setzen wir auf die hokify Inserate mit automatisierter Social Media Kampagne. Hier können wir eine breite Masse an Interessenten ansprechen und unsere Stellen aus den Märkten österreichweit bespielen. Dabei generiert hokify durch diverse Kampagnen viele Touchpoints und erhöht den Traffic auf unsere Stellen.”   

In den letzten Jahren konnten sie durch die Zusammenarbeit feststellen, dass die Sichtkontakte von KandidatInnen und die Sichtbarkeit in der Arbeitswelt durch automatisierte Prozesse wesentlich zunehmen. Natürlich gibt es noch Unterschiede in der Bewerbungsanzahl abhängig von Position und Region, doch die Reichweite der METRO lässt sich durch diesen Weg gut steigern. Dies sei vor allem für die Großmärkte besonders wichtig, um neben der Reichweite auch das Ziel zu verfolgen, einen hohen Rücklauf zu verzeichnen. Entscheidend sei, KandidatInnen immer wieder am Weg entsprechend abzuholen und mit geeigneten Call to Actions inklusive ansprechender Bilder zu erreichen. Und dann natürlich den passenden Content für die Stellenanzeige zu wählen und diese auch mobil-optimiert auszuspielen. In Summe tragen die Reichweite und die richtigen Touchpoints dazu bei, auch die passenden KandidatInnen zu erreichen.

Motivationsschreiben sollte kein “Muss” Kriterium sein

Neben Reichweite und Touchpoints spielen auch die Bewerbungsinhalte eine bedeutende Rolle. “Wir bemerken mehr und mehr, dass Motivationsschreiben eine große Hürde für unsere KandidatInnen darstellen”, erläutert Frau Gritzner. Aufgrund der aktuellen Lage sollte es kein “Muss” Kriterium mehr sein. Dies zeigen auch diverse Umfragen unter Jobsuchenden, durchgeführt von der hokify Job-Plattform. “Jedoch wünschen sich unsere METRO-Märkte auch ein bisschen Hintergrundinformation zu den BewerberInnen. Aus diesem Grund setzen wir stark auf die chatbasierten Fragestellungen.” Hier lasse sich die Motivation ganz einfach und simpel am Smartphone im Chatformat abfragen. “Wir erfahren hier warum man gerne bei METRO arbeiten möchte.” Ein großer Vorteil im Gegensatz zu klassischen Motivationsschreiben sei, dass es für KandidatInnen schneller geht, was BewerberInnen in der heutigen Zeit einfach sehr wichtig ist. Mit der Motivationsabfrage erhalten Marktverantwortliche jedoch trotzdem ein kurzes Statement seitens der KandidatInnen - und je mehr ein Kandidat erzählt, desto mehr freuen sich die Marktverantwortlichen, da sie ihre BewerberInnen vorab schon ein bisschen besser kennenlernen dürfen. Dies macht es wiederum leichter, eine erste Vorauswahl zu treffen. “Vor allem für unseren Positionen in unseren Großmärkten rund um die Bereiche Kassa, Kommissionierung, Verkauf und Regalbetreuung haben wir hier sehr gute Erfahrungen gemacht.”



Flexibilität und hoher Rücklauf

“Der Markt ist schnelllebig. Der Handel ist schnelllebig”, betont Frau Gritzner. Und genauso schnell muss man auch auf die veränderten Bedürfnisse von KandidatInnen eingehen. “hokify generiert für uns eine tolle Reichweite und spricht genau unsere Zielgruppe in den Märkten an”, stellt die HR Business Partnerin fest. “Prozesse werden entsprechend an unsere Bedürfnisse angepasst und mit einer hohen Flexibilität seitens hokify umgesetzt. Damit erreichen wir unsere Zielgruppe auf die beste Art und Weise und erzielen je nach Position und Region auch hohe Rückläufe.” 

Touchpoints im hokify Club 

Neben dem Recruiting hat natürlich auch Employer Branding einen hohen Stellenwert für die METRO. “Je besser die Platzierung, das Angebot und je authentische die Darstellung des Unternehmens umgesetzt und je mehr Touchpoints vorhanden sind, desto besser kann man seine Zielgruppe erreichen und ansprechen.”, erklärt Frau Gritzner. “Mit dem hokify Club können wir uns auch gleich beim Bewerber oder der Bewerberin vorstellen und mit Videos und Bildern und ein paar erste Infos zu uns unserem vielfältigen Angebot liefern. So lassen sich auch schon erste Gemeinsamkeiten finden und man könne KandidatInnen schneller davon überzeugen sich zu bewerben.” 

Für ein effektives Recruiting der Zukunft sei es entscheidend, eindeutige Zuständigkeiten festzulegen, klare, nachvollziehbare, schnelle Prozesse für eine noch bessere Candidate Experience zu gestalten und die Time to Hire entsprechend zu verkürzen. “Durch eine exakte, zielgruppenspezifische Ansprache und ausgearbeiteten Touchpoints erreichen wir mit Social Media Kampagnen aktiv und passiv Suchende und bleiben gleichzeitig mit der METRO als Arbeitgeber in den Köpfen der KandidatInnen.” 

Vielen Dank an Stephanie Gritzner von der METRO Österreich für das spannende Interview zur KandidatInnen Suche und Ansprache im Großhandel. Wir freuen uns, die METRO so gut bei der Besetzung ihrer Stellen unterstützen zu können - alle derzeit offenen Stellen gibt es hier.  


Karin ist nicht nur die Stimme des hokify Podcast und Gesicht der hokify Webinare, sondern auch die One (Super)-Woman Show aus dem B2B Marketing. Der hokify Hobby-Sonnenschein bringt nicht nur gute Laune mit ins Büro, sondern auch die Trendthemen aus der HR. Neben Moderation und Podcastaufzeichnungen publiziert sie Kassenschlager, wie den hokify Blog, die hokify Case-Studies oder ist auch als Autorin aus der allseits beliebten Kategorie Newsletter bekannt. PS: LinkedIn macht sie auch.

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