Ein Selfie als Bewerbungsfoto? 12 Tipps für ein perfektes Foto.

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Aktualisiert: 26.09.2022 Lesedauer: ca 3min

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Das Bewerbungsfoto ist ein essentieller Bestandteil deiner Bewerbung. Ein Lebenslauf ohne Bild ist für viele Recruiter heutzutage ein No-Go! Ein Grund dafür ist, dass sich der Recruiter mit Hilfe deines Bewerbungsfotos schon vorab ein ungefähres Bild von dir machen kann. Damit dein Bewerbungsfoto auch perfekt wird, haben wir jetzt alle wichtigen Fragen rund um das Thema beantwortet:

1. Wie groß sollte das Bewerbungsfoto sein?

Das gängige Bildformat für Portraitfotos ist Hochformat, also 3:4. Durch Smartphones wird immer öfter auch 16:9 verwendet, das kann jedoch im Lebenslauf sehr schmal wirken. Wenn du aber den einfachen hokify-Lebenslaufdesigner verwendest ist das Format nicht so wichtig, wir schneiden es in einer coolen runden Shape aus!

2. Welcher Hintergrund sollte auf dem Bild zu sehen sein?

Der Hintergrund sollte am besten eine helle und neutrale Farbe haben. Hinter dir sollte bestenfalls nichts hängen, kleben oder geschrieben stehen. Zu unruhiger Hintergrund lenkt von deinem Gesicht ab und kann schnell unprofessionell wirken. Achte auch darauf, keine Fotos zu verwenden, die andere Menschen im Hintergrund haben.

3. Farbe oder doch lieber schwarz-weiß?

Das ist generell Geschmacksache und auch ein wenig von der Berufsbranche abhängig, allerdings präferieren die meisten Recruiter ein farbiges Bewerbungsbild. Am Ende des Tages sollte es aber zu dir, dem Job und deiner Persönlichkeit passen.

4. Ist ein Lächeln gut oder wirkt das unseriös?

Auf deinem Bewerbungsfoto solltest du freundlich und positiv wirken, also ist ein leichtes Lächeln durchaus angebracht. Regeln wie "bloß keine Zähne zeigen" oder "seriös sein" führen meist nur dazu, dass du dich unwohl fühlst und das Bild unnatürlich wirkt. Setz also einen freundlichen, offenen Gesichtsausdruck auf, mit dem du dich wohlfühlst - ganz egal wie breit dein Lächeln ist.

5. Welchen Kleidungsstil sollte ich am besten tragen?

Dein Kleidungsstil sollte dich nicht nur kompetent wirken lassen, sondern gleichzeitig auch deine Persönlichkeit widerspiegeln. Bist du beispielsweise ein eher ausgefallener und kreativer Mensch, dann kannst du dein Outfit durch die Wahl knalliger Farben aufpeppen. Dennoch solltest du dir davor überlegen für welchen Job du dich bewirbst und welcher Kleidungsstil für diesen Beruf passend ist. Wähle deinen Kleidungsstil nicht nur nach der Position für die du dich bewirbst, sondern auch nach der Position die du in Zukunft anstrebst zu bekommen. Durchsichtige Kleidung, tiefe Ausschnitte oder billig wirkende Kleidung solltest du jedoch vermeiden.

Bewerbungsfoto Tutorial #1 - Die perfekte Gestaltung



6. Sollte ich eine Krawatte tragen oder nicht?

Das ist von dem Job abhängig, auf den du dich bewirbst, aber generell kann man mit dem Tragen einer Krawatte nicht viel falsch machen. Traditionelle Unternehmen bevorzugen meist Krawatte, bei moderneren Unternehmen ist eine Krawatte oft nicht mehr notwendig.

#hokifyexpertentipp: Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du auch ein Foto mit und eines ohne Krawatte machen und dich dann je nach Firma entscheiden

7. Muss ich ein Hemd/eine Bluse anziehen?

Ein Hemd, beziehungsweise eine Bluse, wirkt immer seriös, aber nicht zu steif. Du musst es zwar nicht zwangsweise anziehen, aber diese beiden Kleidungsstücke sind immer eine gute Wahl! Mittlerweile gibt es viele Schnitte und Styles, die zwar seriös, aber nicht steif wirken. Wenn du dich für ein weißes Oberteil entscheidest, stelle sicher dass es nicht zu durchsichtig ist.

8. Kann ich auch mein Passfoto als Bewerbungsbild verwenden?

Kurz gesagt: Nein. Passfotos dienen der Identifikation und müssen deswegen in einem ganz bestimmten Stil fotografiert werden: Kein Lächeln, kein seitlicher Winkel, kein farbiger Hintergrund. Du kannst also weder lächeln, noch deine Persönlichkeit irgendwie anders zeigen. Die meisten Passfotos sind außerdem nicht die Vorteilhaftesten und sollten dementsprechend tatsächlich nur für den Pass verwendet werden. Außerdem sind Passfotos meistens nicht allzu aktuell...

9. Wohin kommt das Bewerbungsfoto?

Falls du deiner Bewerbung ein Deckblatt beilegst, dann platzierst du dein Bewerbungsfoto mittig darauf. Solltest du kein Deckblatt haben, dann fügst du dein Bewerbungsbild auf der oberen rechten Seite deines Lebenslaufs ein. Erneut gilt, mit dem hokify-Lebenslaufdesigner bist du auf der sicheren Seite, und wir platzieren dein Foto über den Personendetails.

10. Welchen Bild-Ausschnitt soll ich wählen?

Auf einem professionellen Bewerbungsfoto sind der Kopf sowie ein Teil des Oberkörpers zu sehen, meistens der Hals und die Schultern bis zum Krawattenknoten oder dem ersten Knopf der Bluse. Ganzkörperfotos solltest du vermeiden weil darauf dein Gesicht meistens so klein ist, dass es nicht erkannt werden kann.

11. Kann ich das Bild auch mit meiner Handykamera machen?

Die heutigen Smartphones besitzen gute Kameras, also warum nicht? Ein Selfie oder gar ein Spiegelfoto ist aber ein ganz großes No-Go. Die Verwendung einer Digital- oder Spiegelreflexkamera ist jedoch immer noch die bessere Wahl wenn du sehr professionellen Eindruck machen willst. 

12. Kann ich das Bewerbungsbild auch selber machen?

Prinzipiell ist eine professionelle Fotografin meist die bessere Wahl. Sie können dir nämlich auch Tipps zu Pose, Gesichtsausdruck und Kleidung geben. Willst oder kannst du nicht zu einer professionellen Fotografin gehen, kannst du dein Bewerbungsfoto auch selbst machen. Wichtig dafür sind eine gute Kamera, gutes Licht (zum Beispiel ein Ringlight oder Tageslicht) und ein neutraler Hintergrund.

Fazit

Auch wenn es auf den ersten Blick relativ kompliziert scheint, ist für ein gutes Bewerbungsfoto vor allem wichtig, dass du du selbst bist, dich wohlfühlst und einen professionellen Eindruck machst. Bitte lass die Selfies auf deinen Social Media Profilen und nimm für deine Bewerbung ein professionelles Foto mit neutralem Hintergrund.

Julia ist gut darin, die Schwerkraft auszutricksen und schlecht darin, Zimmerpflanzen am Leben zu halten. Ihre Leidenschaft für Sprache hat sie über die Tourismusindustrie zur Kommunikationsbranche geführt, wo sie derzeit ihr Masterstudium absolviert. In den hokify Karriere-Tipps versorgt sie dich regelmäßig mit den wichtigsten Tipps, Tricks und Infos rund um den Arbeitsalltag (inklusive dessen rechtlichen Regelungen) und den Arbeitsmarkt, damit du hoffentlich informierter in dein Berufsleben startest, als sie es anfangs war.

Ausschließlich aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung von männlichen und weiblichen Sprachformen verzichtet. Alle Personenbezeichnungen sind demnach geschlechtsneutral zu verstehen.

Tipps für deine erfolgreiche Bewerbung!

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