Härteste Jobs der Welt: eine Übersicht

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Aktualisiert: 04.01.2022 Lesedauer: ca 3min

Feuerwehrfrau mit Uniform

Wenn man an schwere Jobs denkt, fallen einem oftmals Minenarbeiter, Soldaten oder die Feuerwehr ein. Diese leisten wichtige und anstrengende Arbeit, sind aber nicht die einzigen Berufe, die hart sind. Wir haben für dich eine Auswahl der 5 härtesten Jobs getroffen, die sicher nicht alltäglich sind, aber den Arbeitsmarkt bereichern.

1. Sherpas

Ohne sie geht im Himalaja nichts: Die Sherpas! Sie führen die (Extrem-)Bergsteiger und Touristen sicher über die lebensgefährlichen Pfade bis hinauf zur Spitze der Welt, dem berühmten Mount Everest. Sherpas müssen nicht nur ihr eigenes Gewicht auf über 8 Kilometer Höhe bei eisigen Temperaturen und schlechter Sicht bewegen, sondern auch noch die Sicherheit der gesamten Gruppe gewährleisten, sowie die Ausrüstung und den Proviant des Wanderteams mitschleppen.

Statistisch kommt jeder Zehnte Sherpa von seinem Ausflug in den Himalaja nicht mehr zurück. Ein trauriger Fakt dieser mutigen Gebirgshelden vom Nepal. 

2. Unterwasser-Holzfäller

Brasilien. Heimat des größten tropischen Regenwalds rundum den namensgebenden Fluss Amazonas. Die Vielfalt der Natur in diesem Gebiet ist nicht zu ermessen, genauso wie die Schönheit der dort wachsenden, uralten Bäume. Diesen geht es in letzter Zeit vermehrt an den Kragen, denn etliche Luxus-Firmen zahlen astronomische Summen für derart hochwertiges und einzigartiges Holz, das wiederum in teure Betten, Wohnzimmermöbel und Einrichtungsgegenstände verwandelt wird. Um an das beste Material ranzukommen beschäftigt man Holzfäller, die auch tief unter Wasser ihrer Tätigkeit mit speziellen Sägen und Baumaschinen nachkommen. Nicht selten geraten die meist ungeübten Taucher im aufgewühlt trüben Wasser des Amazonas in bedrohliche Situationen.

3. Roadkill-Beseitiger

Ein Job für Menschen, die auf alles gefasst sind und deren Mägen nichts aus der Ruhe bringt. Rehe, Kängurus, Kaninchen und anderes Getier, sind trotz aller Vorkehrungen leider nie gänzlich vom Straßenverkehr fernzuhalten. „Roadkills“ nennt man die durch (Auto-)Unfälle auf Straßen verendeten Tiere, wofür es in den USA und Australien eine eigene Berufsgruppe gibt, die sich um die Reinigung und Beseitigung der Unfallstelle kümmert.

4. Kormoran-Fischer

Eine jahrhundertealte Tradition in China ist das Fischen mit Kormoranen. Diese schweren Seevögel, die wie übergroße Raben aussehen, jagen selbst Unterwasser nach Fischen. Einfache Chinesische Fischersleute bedienen sich der enormen Schnelligkeit und Wendigkeit dieser Vögel, um ihre Körbe randvoll mit Meeresgetier zu füllen. Dabei schnüren sie den Hals ihrer aufwändig trainierten Tiere so zu, dass diese zwar problemlos atmen, aber keinen Fisch verschlingen können. Um die Motivation der Kormorane aufrecht zu halten, bekommen sie ab und zu doch einen kleineren Fisch zu futtern und werden gleichzeitig durch lautes Singen und hektische Bewegungen zurück ins Wasser getrieben. Der Arbeitstag dieser Fischer ist alles andere als gemütlich und endet erst wenn die Vögel in der Dunkelheit des Wassers nichts mehr fangen können. Laternen am Boot weisen dem Fischer den Weg nach Hause, bis es ihn morgens zu erst zum Markt und danach wieder auf die See zieht.

Quelle: ©Werner Eigelshofen

5. Himalaja-Honigsammler

Ebenfalls in nepalesischem Gebiet suchen diesmal keine Sherpas, sondern männliche Bergbauern in Gruppen nach einem der besten Honigsorten der Welt, um diesen lukrativ zu veräußern. Für viele dieser Menschen ist es der einzige Weg etwas Geld zu verdienen, um das Nötigste kaufen zu können. Was sie dafür tun müssen? Tagelang durch die steilen Berghänge wandern und Ausschau nach Bienenstöcken halten. Wenn die Männer einen erspäht haben, klettern sie ungesichert in provisorischen Hängeleitern hinunter zur größten Honigbienenart, der sogenannten Felsenbiene (deren Stich extrem schmerzvoll ist), betäuben die Insekten zeitweilig mit dem Rauch eines angezündeten Strohballens und versuchen so schnell es geht möglichst viel Nektar zu ergattern. Ein echter Knochenjob für furchtlose Zeitgenossen.  

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Xheva (ausgesprochen: Tschewa, you're welcome) studiert, wenn sie nicht gerade in Bücherwelten und Tagträumen versinkt, Kommunikationswirtschaft. Für die hokify Karriere-Tipps befasst sie sich hauptsächlich mit den Themen Lehre, Ausbildung und Bewerbung. Damit du bei der Jobsuche nicht so sehr verzweifelst wie sie, hat sie alle Tipps und Insiderinfos für dich, die sie auch gerne am Anfang gehabt hätte.

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