Bewerbungsfoto einfach selber machen - 7 Tipps

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Aktualisiert: 29.05.2024 Lesedauer: ca 3min

Kamera, um das Bewerbungsfoto professionell selbst zu machen

Der erste Eindruck zählt und wird bei der Bewerbung oft durch dein Bewerbungsfoto geschaffen. Ein gutes Bewerbungsfoto sollte professionell wirken und dich in das beste Licht rücken. Professionell bedeutet aber nicht immer, dass du extra einen Fotografen engagieren musst, der das perfekte Foto für dich schießt. Das Bewerbungsfoto kannst du auch leicht von zuhause erstellen. Was du dabei beachten musst und was du unbedingt vermeiden solltest, erklären wir dir.

Das sind die 7. Tipps mit denen du ganz einfach dein Bewerbungsfoto von zuhause aus erstellen kannst:

  • Kamera

  • Fotograf

  • Ort

  • Lichtverhältnisse

  • Körperhaltung

  • Gesichtsausdruck

  • Bildausschnitt

1. Kamera

Verwende am besten eine Digital- oder Spiegelreflexkamera, beide sind für die Aufnahme eines professionelles Bewerbungsfotos geeignet. Solltest du selber keine besitzen, dann leihe dir eine Kamera bei deinen Freunden aus, denn die Qualität von Smartphone-Bildern reicht meistens nicht aus.

2. Fotograf

Natürlich kannst du deine Freunde fragen, ob sie von dir ein Bewerbungsfoto aufnehmen können. Wenn aber gerade niemand Zeit findet, dann solltest du auf jeden Fall ein Stativ verwenden! Mit dem Stativ kannst du ganz leicht die Höhe der Kamera einstellen und bei Bedarf verändern. Optimal ist es, wenn sie auf deiner Augenhöhe liegt, damit du gerade in die Kamera sehen kannst. Mithilfe des Selbstauslösers hast du anschließend Zeit, dich in die richtige Position zu bringen ohne dass die Kamera verrutscht oder herunter fällt.

3. Ort

Generell spielt es eigentlich keine Rolle, wo du dein Bewerbungsbild aufnehmen möchtest, solange der Hintergrund stimmt. Am besten suchst du dir also eine Wand in einer hellen und neutralen Farbe, an der nichts hängt, klebt oder geschrieben steht. Es wäre von Vorteil, wenn sich diese Wand auch noch in der Nähe eines Fensters befindet und leicht zugänglich ist. Treffen diese Dinge zu, dann hast du deinen optimalen Hintergrund gefunden, vor dem du nun dein Stativ oder deine Freunde inklusive Kamera aufstellst. Damit es nicht so wirkt, als würdest du mit der Wand verschmelzen, solltest du einen circa 30 Zentimeter großen Abstand von der Wand halten.

4. Lichtverhältnisse

Wie eben schon erwähnt, bietet sich zur Aufnahme des Bewerbungsfotos ein Platz neben dem Fenster an, welches dir natürliches Tageslicht spendet. Wenn das nicht möglich sein sollte, dann achte auf jeden Fall darauf, dass die Beleuchtung im Raum vorteilhaft ist. Vermeide es beispielsweise, dich unter einer enormen Deckenlampe zu platzieren, die dir gruselige Schatten ins Gesicht zaubert. Besser geeignet wäre eine frontal auf dich gerichtete Stehlampe, die dich gleichmäßig anstrahlt, sodass keine dunklen Schattierungen entstehen. Wichtig ist auch, dass die Lichtverhältnisse dich weder über- noch unterbelichtet erscheinen lassen.

Die besten Tipps haben wir exklusiv für Dich hier nochmal zusammengefasst:

Bewerbungsfoto selber machen! Kurz und bündig

5. Körperhaltung

Stelle dich zunächst ein wenig seitlich zur Kamera auf und drehe dann deinen Kopf in ihre Richtung, sodass dein Gesicht (nahezu) frontal auf die Kamera gerichtet ist. Nehme anschließend eine aufrechte, aber entspannte Körperhaltung ein, indem du deinen Oberkörper aufrichtest und deine Schultern locker nach unten sinken lässt. Deine Arme kannst du verschränken, in die Hosentaschen stecken oder einfach entspannt an der Seite hängen lassen.

6. Gesichtsausdruck

Auf deinem Bewerbungsfoto solltest du freundlich und positiv wirken. Neige also das Kinn leicht nach unten, öffne deine Augen und lächle natürlich in die Kamera. Nach einer Weile kann es vorkommen, dass dein Gesichtsausdruck anfängt sich zu verkrampfen. Wenn dies passiert, hilft es oftmals die Augen zu schließen und sie erst kurz vor dem Auslösen des Fotos wieder zu öffnen. Auf dem Bewerbungsbild sollte dein ganzes Gesicht klar zu sehen sein, also achte darauf, dass dir deine Haare weder ins Gesicht, noch in die Augen fallen.

7. Bildausschnitt

Auf einem professionellen Bewerbungsfoto sind der Kopf sowie der obere Teil des Körpers zu sehen, meistens bis zum Krawattenknoten oder dem ersten Knopf der Bluse. Das bedeutet du stellst deine Kamera von Anfang an so auf, dass ihr Fokus auf deinem Kopf und deinem Oberkörper liegt, nicht auf dem ganzen Körper. Das vereinfacht im weiteren Verlauf das Zuschneiden der Fotos, wobei die allgemeine Bildqualität gleichzeitig auf einem hohen Standard gehalten wird. Im letzten Schritt passt du dein Foto noch dem gängigen Bildformat von 4,5 x 6 cm - Breite x Höhe , an und voilà - dein professionelles Bewerbungsfoto ist fertig!

Fazit

Das perfekte Bewerbungsfoto kann dich etwas Zeit kosten, verschafft dir aber einen Vorteil bei deiner Bewerbung. Mit unseren 7 Tipps, kann bei deinem Bewerbungsfoto nichts schiefen gehen. Was du bei einem professionellen Bewerbungsfoto beachten musst, kannst du in unserem Artikel "5 Tipps Für Dein Professionelles Bewerbungsfoto!" nachlesen. Wenn du die Kamera schon offen hast, kannst du auch gleich deine Videobewerbung drehen und deine Jobsuche erweitern!

Xheva (ausgesprochen Tschewa you're welcome) hat ihr Kommunikationswirtschaftsstudium in der Tasche und ist Content Marketing & Communications Managerin bei hokify. In dieser Rolle beschäftigt sie sich hauptsächlich mit den Themen Lehre, Ausbildung und Bewerbung. Damit Kandidat:innen bei der Jobsuche nicht so sehr verzweifeln wie sie, hat sie alle Tipps und Insiderinfos, die sie auch gerne am Anfang gehabt hätte.

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